SA // 30. MAI

16:00

DORTMUNDER U FOYER
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

Eintritt frei

Yolanda Uriz Elizalde
© Ilgin Deniz Akseloglu

Tim Löhde
© Yohta Kataoka

Lecture Talk

Yolanda Uriz Elizalde verbindet in ihren Arbeiten performative Elemente mit künstlerischer Forschung an der Schnittstelle von Biologie, Kunst und Technologie. Ihre Arbeiten basieren auf Experimenten mit physikalischen Phänomenen wie Vibrationen, elektromagnetischen Wellen und chemischen Molekülen, die wir als Schall, Licht oder Geruch wahrnehmen. Durch deren Transformation entstehen multisensorische, immersive Erfahrungen, in denen Geruch als narratives und kommunikatives Element eine zentrale Rolle einnimmt.

In einem Lecture Talk mit dem Künstler und Musiker Tim Löhde gibt Yolanda Uriz Elizalde einen unmittelbaren Einblick in ihre spartenübergreifende künstlerische Praxis. Anhand ihrer aktuellen Arbeit „Chemical Calls of Care II“ (2025) stellt sie zentrale Fragestellungen, Methoden und Hintergründe ihres künstlerischen Forschens vor. Ein spekulatives technologisches System erfasst pflanzliche Duftstoffe als Daten und übersetzt sie in haptische Klänge, die körperlich erfahrbar werden und Duft, Klang und Berührung miteinander verbinden.

Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Frage, wie Technologie dazu beitragen kann, ökologische Beziehungen feiner wahrzunehmen und sensiblere Formen des Zusammenlebens mit anderen Arten und Lebensformen zu imaginieren. Neben diesen unmittelbaren Einblicken gibt uns Yolanda Uriz Elizalde eine Einführung in die Potentiale des Geruchssinns und vermittelt uns ihr Konzept der olfaktorischen Kommunikation.

Yolanda Uriz Elizalde lebt nahe Barcelona, Spanien und arbeitet abwechselnd in den Niederlanden und in Spanien. Am ArtScience Department der KABK (Königliche Kunstakademie, Den Haag) ausgebildet, erforscht sie physikalische und chemische Phänomene wie Vibration, elektromagnetische Wellen und Moleküle, die wir als Klang, Licht oder Geruch wahrnehmen. Mit digitalen Werkzeugen, DIY-Parfümerie und experimentellen Setups entwickelt sie multisensorische Installationen und Performances, die die Grenzen menschlicher Wahrnehmung erweitern. Ihre Arbeiten wurden u. a. bei Sonic Acts, Ars Electronica und Sonar gezeigt; seit 2013 ist sie Mitglied des iii-Kollektivs (instrument inventors initiative, Den Haag).

Tim Löhde ist ein in Düsseldorf und Wien lebender Künstler und Musiker. In seinen  Installationen erschafft er räumliche Klangnetzwerke, die mit Kontrollverlust, Materialität und algorithmischer Dynamik arbeiten. Seine Praxis bewegt sich zwischen Komposition, Performance und Installation und untersucht Klang als physisches Material sowie die Interaktion von Wahrnehmung und Technologie. Dabei interessiert ihn, wie algorithmische Systeme Improvisation und Intuition beeinflussen können. Seine Werke und Musik wurden international in Europa uns Asien präsentiert.

SA // 30. MAI

16:00

DORTMUNDER U FOYER
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

Eintritt frei

Yolanda Uriz Elizalde
© Ilgin Deniz Akseloglu

Tim Löhde
© Yohta Kataoka